zurück zur Übersicht

Gold mit Trend nach oben

Sowohl die technische Analyse als auch die äußeren Einflüsse begünstigen derzeit den Goldpreis, der nach einem Tiefststand zu neuen Höhenflügen ansetzt.

Wichtige Unterstützungslinie hat gehalten

Der Tiefststand von 2013 lag bei 1.185 US-Dollar je Feinunze Gold und markierte somit die Unterstützungslinie für die drastische Abwärtsbewegung der letzten Tage. Das Edelmetall konnte sich stabilisieren und zu einer kräftigen Gegenbewegung ansetzen, aktuell werden 1.228 US-Dollar je Feinunze notiert, nachdem der Kurs in den letzten Tagen ordentlich eingebrochen war. Das erste Etappenziel wird von Experten bei 1.241 US-Dollar festgemacht, dem Tief von Anfang Juni 2014. Einige technische Indikatoren sprechen für einen deutlichen Aufwärtstrend, zumal auch das wirtschaftliche und politische Umfeld das Edelmetall für viele Investoren wieder interessanter macht.

Wirtschaftsprognosen eingedampft, Erwartungen gedämpft

Nicht nur der IWF spricht von deutlichen Korrekturen in den Prognosen, auch viele andere Faktoren fügen sich zu einem Bild zusammen: Das Wirtschaftswachstum für 2014 wird weltweit nach unten korrigiert, die Arbeitslosenzahlen in den Industrienationen geben zu denken und die geopolitischen Auseinandersetzungen wirken sich zunehmend störend auf die Kauf- und Investitionslaune aus. Zwar ist die Inflation insbesondere im Euro-Raum auf einem Tiefpunkt angekommen - ein klares Gegenargument zum Gold-Investment, dafür gerät der US-Dollar zunehmend unter Druck. Die wirtschaftlichen Daten lassen zum einen den Einbruch bei US-Aktien befürchten, zum anderen das Zinsniveau weiterhin auf einem extrem niedrigen Level verharren. Darüber hinaus müssen sich die Industrienationen verstärkt in den Konflikt im Irak und in Syrien einschalten, die Folgen der Sanktionen gegen Russland tragen ein Übriges zu den Unsicherheiten bei - alles spricht für Gold.